Mai 31 2017

Maulwürfe erzählen – Bahnfahrt mit der AfD in Südniedersachsen

Quelle: Linksunten Indymedia

„Letzten Monat saßen wir mit 2 AfDlern im Zug. Sie unterhielten sich lautstark und beschwerten sich über die innerparteilichen Vorgänge in der AfD. Der eine war männlich, mittelgroß, schätzungsweise Mitte 40. Er hatte kurze bräunliche Haare und Geheimratsecken, keinen Bart, dafür aber eine kleine Plautze. Den anderen konnten wir leider nicht so gut sehen, da er ersterem gegenüber saß. Er hatte jedenfalls etwas mehr Haare und wir konnten eigentlich nur seinen blauen Hemdkragen von hinten sehen.

Interessiert saßen wir im Abteil und konnten uns nicht verkneifen, aufmerksam zu lauschen. Dabei haben sie offensichtlich nicht erkannt, dass wir Linke sind und haben lautstark einiges erzählt – was uns zeigt, dass der Frust ganz schön groß ist. Um unsere Identität zu schützen, möchten wir aber an dieser Stelle nicht preisgeben, um welche Fahrt es sich handelte.
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Nov 11 2016

[GÖ] NeoNazi und AFDler Lars Steinke in der Nachbarschaft geoutet

Quelle: Linksunten Indymedia

Letzte Woche Mittwoch auf Donnerstag Nacht haben wir den NeoNazi und AFDler Lars Steinke bei ihm zuhause besucht. Nachdem wir Flyer in seiner Nachbarschaft verteilt haben und ihn mit einem Megafon sanft aus dem Schlaf gerissen haben, haben wir noch hübsche Spuren an seiner Hauswand da gelassen. Das Videomaterial, dass wir davon haben, wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten und dieses mit euch teilen.

Lars Steinke (2014)

 

Und auch wenn Lars Steinke besonders Ende 2015 und Anfang 2016 vermehrt in die Öffentlichkeit trat und er vielen bereits bekannt ist, sahen wir es als unsere Plicht an, seiner Nachbarschaft zu seigen, was sie da für ein wiederliches Arschloch ganz in ihrer Nähe wohnen haben.

Seit seinem letzten Outing vor einer Woche, wird er wieder vermehrt drangsaliert und ihm wird wiedermal sein Leben zu Hölle gemacht.

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Feb 18 2016

Wenig Erfolg, zunehmend bedrohlich

Quelle: Monsters of Göttingen

Ein Gastbeitrag über den Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen

Die „nationalen Aktivisten“ des Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen wollen zukünftig ihre Strategie ändern. Nachdem in den vergangenen Wochen ihre Kundgebungen immer weniger Zulauf erfuhren, soll es nun jeden Monat eine Demonstration und täglich Aktionen „einzelner Kadergruppen“ geben. Diese Änderung des Vorgehens ist nicht als Zeichen der Stärke zu werten.

Von Rune Wiedener

In Duderstadt nahmen zuletzt nur etwa 35 AktivistInnen an der Kundgebung des Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen teil. Hauptredner Jens Wilke verkündete dort, dass die erste Demonstration, zu der bundesweit mobilisiert werden soll, am 5. März in der Region stattfinden wird. Ein möglicher Demonstrationsort ist Adelebsen. Hier hat Mario M., Neonazi und verurteilter Gewalttäter, eine Bürgerinitiative gegründet und via Facebook für den Frühling angekündigt, „auf der Straße aktiv zu werden“.

Weiterhin erklärte Wilke, dass nun „Stufe 2“ der Aktivitäten eingeläutet werde. Nun würden jeden Tag Aktionen des „Freundeskreises“ erfolgen. Welchen Aktionstyp die extrem rechte Gruppierung wohl favorisiert, zeigte sich kurz vor der eigenen Kundgebung in Duderstadt. Eine Gruppe vermummter Neonazis um Gianluca B. und Malte A., welche sich zuvor mit den anderen „Freundeskreis“-KundgebungsteilnehmerInnen getroffen hatte, stürmte auf die Kundgebung des Bündnisses gegen Rechts zu. Die Polizei schritt zunächst ein, konzentrierte sich in der Folge jedoch nicht auf dieses zumindest provokativ gemeinte Verhalten. Sie reagierte stattdessen aggressiv auf antifaschistische AktivistInnen, die „Nazis raus“ riefen.

Die Polizei hält vermummte Nazis von der Gegenkundgebung fern

Die Gruppe noch sehr junger Neonazis nahm im weiteren Verlauf an der „Freundeskreis“-Kundgebung teil. Dass diese auch dort durchgängig vermummt waren, störte die Göttinger Bereitschaftspolizei, wie bei allen bisherigen Veranstaltungen, in keinster Weise. Das Vorgehen der Neonazis nannte Wilke „Nachmittagssport“.

Zeichen der politischen Schwäche?

Dieses Auftreten ist jedoch kein Zeichen der politischen Stärke: Der „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ hat es nicht geschafft, außerhalb der regionalen Neonaziszene bürgerliche Kräfte in größerer Zahl zu mobilisieren. Daher ist statt einer „bürgerlichen Mitte“ nun die neonazistische extreme Rechte der politische Bezugsrahmen für Jens Wilke, Jan Philipp Jaenecke oder Dominique und Daniel R., in Reden wird mittlerweile die Zugehörigkeit zur „nationalen Opposition“ bekräftigt.

Die TeilnehmerInnenzahlen gingen in den letzten Wochen kontinuierlich zurück, ob in Duderstadt, Heiligenstadt oder in Lindau. Im letztgenannten Ort sagte der Anmelder der Kundgebung, Jan Philipp Jaenecke, diese kurz vor ihrem Beginn ab. In Northeim stagnieren die TeilnehmerInnenzahlen weiter bei den altbekannten 20-30 Personen. Teilweise dauerten hier die Kundgebungen nicht einmal zehn Minuten.

Burschenschaft Hannovera ohne Aktivitas

Ferner hat sich mit Lars Steinke einer der früheren Hauptakteure aus den Aktivitäten des „Freundeskreises“ zurückgezogen. Er konzentriert sich nun auf sein Engagement in der AfD. Dies hat wohl auch den Grund, dass Gerüchten zufolge Steinke wie auch Jaenecke ihren wichtigsten sozialen wie politischen Rückhalt in Göttingen verloren haben. Unabhängig voneinander berichten mehrere Quellen, dass die alte Herrenschaft der Burschenschaft Hannovera ihre Aktivitas aufgelöst hat. Dies hätte zur Folge, dass Lars Steinke in den Stand der Alten Herren gehoben wurde, wodurch zugleich sein Einfluss auf die aktiven Burschen der Verbindungen erheblich verringert würde.

Jaenecke, dessen Eintritt angeblich mitentscheidend für die Entscheidung der Alten Herren gewesen sein soll, hätte keine Zukunft im Lebensbund der Hannovera. Damit würde er innerhalb weniger Monate bereits zum zweiten Mal eine Göttinger Verbindung verlassen müssen. Jaenecke, der ebenfalls zeitweise vermummt auf Kundgebungen des „Freundeskreises“ auftrat, dürfte damit endgültig im neonazistischen Lager gelandet sein. Steinke wiederum möchte wohl eine mögliche Parteikarriere in der AfD nicht gefährden.

Erfolgreiche Gegenproteste

Die Entscheidung, militanter und aktivistischer aufzutreten, ist für die ProtagonistInnen des „Freundeskreises“ wohl auch deswegen notwendig, um weiterhin dem eigenen Selbstbild zu entsprechen, die Interessen des „deutschen Volkes“ gegen jene der „Finanzeliten“ zu verteidigen. Zwar mögen sie sich aufgrund der aktuellen politischen Debatte rund um die sogenannte „Flüchtlingskrise“ und des Agierens der politischen Führungsspitze in ihren Positionen bestätigt sehen. Ein klar erkennbarer Zuspruch aus größeren Teilen der Bevölkerung fehlt allerdings. Nun wird mittels der Erhöhung der Aktivitäten versucht, weiter Handlungsmacht aufzuzeigen, damit endlich „das Volk (…) aufwachen“ möge. Hier liegt auch die politische Gefahr dieser Aktivitäten: Zwar gibt es in der Region keine völkischen Großdemonstrationen wie in Erfurt oder in Dresden. Aber die Wahrscheinlichkeit gewalttätiger Aktionen nicht nur gegen Sachen, sondern auch gegen Personen, steigt.

Dies zeigt sich auch in dem Angriff auf eine Geflüchtetenunterkunft in Hardegsen am 6. Februar. Der Gegenprotest der InitiatorInnen der „Alarmliste Göttingen & Umgebung“ am darauffolgenden Wochenende und der hohe Zulauf zu den Versammlungen der Bündisse gegen Rechts in Lindau und Duderstadt machen aber deutlich, dass in Südniedersachsen eine gesellschaftliche Hegemonie gegen die Extreme Rechte und ihren völkischen Rassismus produziert worden ist.

Die Polizei hält vermummte Nazis von der Gegenkundgebung fern


Aug 7 2015

Korporierte Gewalt in Göttingen am Beispiel von Jan Philipp Jaenecke

In den letzten Monaten hat das Gewaltpotential der korporierten Szene in Göttingen zugenommen. Als prägnantestes Beispiel ist neben den Softairgewehrschüssen aus der Burschenschaft Germania in ein linken Studentenwohnheim sicherlich das Auftreten des Landsmannschafters Jan Philipp Jaenecke zu nennen.

Jan Philipp JaeneckeDer BWL-Student und Mitglied der Landsmannschaft Verdensia fällt seit dem Wintersemester 2014/15 regelmäßig auf. Zunächst bedrohte er mehrmals Mitglieder des Fachschaftsrats (FSR) Sozialwissenschaften. Er verschaffte sich Zutritt zu den Räumlichkeiten und bedrängte, nicht nur verbal, wiederholt Mitglieder des FSR. Dabei zeterte Jaenecke ohne erkennbaren Zusammenhang über angeblichen „Gender-Wahnsinn“, das „linke Pack“ und betrauerte das Ende der neonazistischen Trauermärsche zur alliierten Bombardierung Dresdens. Ferner fotografierte er ein Mitglied ab und teilte ein weiteres Mal mit, er werde sich eines Mitglieds „Gesicht schon merken“ und die betroffene Person „werde schon sehen“. Nach insgesamt vier Vorfällen, bei welchen zumindest einmal auch ein Fuchs der Landsmannschaft Verdensia beteiligt war, veröffentlichte der FSR Sozialwissenschaften die Vorfälle am 14. Januar 2015. Seitdem blieb Jaenecke trotz seiner großspurigen Drohungen den Räumlichkeiten des Fachschaftsrates fern. Continue reading


Jul 11 2015

Veranstaltung „Rechte Entwicklungen in Universitäten sowie dem universitären Umfeld“ am 02.07.2015

Screenshot Jan Philipp Jaenecke und die Identitäre Bewegung

Screenshot Jan Philipp Jaenecke und die Identitäre Bewegung

Am 02.07.2015 fand im zentralen Hörsaalgebäude der Universität Göttingen ein Vortrag des Fachschaftsrats Sozialwissenschaften zu rechten Entwicklungen in Universitäten und dem universitären Umfeld statt.

Bereits im Vorfeld wurde deutlich, dass sich viele Studierende aus dem Verbindungsstudentenumfeld allein von der Veranstaltungsbeschreibung auf Facebook provoziert fühlten, da der Vortrag versprach, auf die Geschichte der Burschenschaften an sich, aber auch über „lokale extrem rechte Erscheinungen im strukturell konservativen Verbindungswesen“ zu berichten. So ließ ein Blick auf die offen einzusehende „Zusagen“-Liste erkennen, dass der Vortrag ein Stell-dich-ein der Göttinger Verbindungs- und Korporiertenszene werden würde.
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Jul 5 2015

Chronik Göttingen und Umgebung 1. Halbjahr 2015

10.05.2015: Rechtsrock und Hitlergruß in der Groner-Landstraße 9a

10.05.2015: Rechtsrock und Hitlergruß in der Groner-Landstraße 9a

05.01.2015, Kassel
Aus der Region nehmen an der Demonstration des Pegida ablegers Kagida der Kreisvorsitzender der AfD-Göttingen Jens Kaup (Hann. Münden) sowie die HoGeSa-Aktivistin Alexandra Gotschlich aus Rosdorf teil.

17./18.01.2015, Adelebsen
Der Anmelder des für den 28.02. geplanten Naziaufmarsch in Güntersen, Mario Messerschmidt, erhält eine Verbotsverfügung des Landkreises. In verschiedenen Kommentarspalten legt Messerschmidt offen, dass er über kein Geld für einen Rechtsbeistand verfügt.

10./11.01.2015, Bottrop
Der Göttinger Burschenschafter Lars Steinke nimmt am 3. Bundeskongress der Jungen Alternative Niedersachsen teil.


19.01.2015, Northeim

An der Kundgebung „Gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung“ auf dem Münster beteiligten sich über 300 Menschen. Unter ihnen Neo-Nazis wie Fabian Zufall, Pascal Zintarra und Ruben Issmer und etwa 15 rechte Jugendliche aus Northeim, die sich bemerkt, aber ungestört in der Bündniskundgebung bewegten.

21.01.2015, Göttingen
Gegen 23.35 Uhr laufen drei stark alkoholisierte junge Männer durch die Untere-Masch-Straße und grölen Parolen wie „Sieg Heil“ und „Deutschland den Deutschen“. (GöDru Nr.745 vom 10.04.2015)


20.-22.01.2015, Göttingen

Die „Bürgerinitiative Zukunft Zietenterrassen“ tritt an die Öffentlichkeit. An den Zietenterassen wird goßflächig mit Flugblättern geworben. Es folgen mehrere Zeitungsartikel in GT und HNA. Hauptinitiator ist Dr. Frank Schorkopf, Professor mit Lehrstuhl an der Georg-August Universität.


27.01.2015, Göttingen

An der öffentlichen Ratssitzung auf den Zietenterassen nehmen zwei AfD-Anhänger teil. Einer von ihnen ist der ehem. Vorsitzende der AfD-Göttingen Matthias Hans.

29.01.2015, Göttingen
Mit rassistischem Brief an das Göttinger Tageblatt beteiligt sich der Claustaler Professor Harald Richter, der selber auf den Zietenterassen wohnt, an der Diskussion um das geplante Flüchtlingsheim ein. In Leserbriefen und Kommentarspalten vom Tageblatt wie der HNA häufen sich rassistische Äußerungen.

09.02.2015, Kassel
An der Kagida-Demonstration nimmt ein Göttinger AfD-Sympatisant teil.

28.02.2015, Hildesheim/Güntersen
Während hunderte AntifaschistInnen in Güntersen sind, beteiligen sich die beiden Neo-Nazis Pascal Zintarra (Northeim) und Lena Gerke an einer Kundgebung der Partei „Die Rechte“ in Hildesheim.

15.03.2015, Northeim
AfD-Northeim führt den ersten Kreisparteitag durch. Gewählt wurde Maik Schmitz zum Kreisvorsitzenden. Jens Kester wird stellvert. Vorsitzender. Schatzmeister wurde Sebastian Alexander Jörn aus Einbeck. Als Versammlungsleiter fungiert der ehm. Göttinger FDP-Ratsherr Dr. Nobert Ullrich.
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Jun 14 2015

Wann tritt ex-DB-Burschenschaft Hannovera Göttingen dem Verband wieder bei?

Burschentag 2015 in Eisenach.

Burschentag 2015 in Eisenach.

Übernommen aus dem Online-Blog „burschenschafterpacktaus.wordpress.com“

Szenekenner waren 2012 erstaunt, als die Burschenschaft Hannovera Göttingen die Deutsche Burschenschaft verlassen hat. Schien der Bund auf Aktivenseite ideologisch doch ganz auf Linie des Verbandes zu sein, wie der öffentlich enthüllte Fall des “Thiazi-Autors Michael J.” (Link zu Hintergründen, Medien) deutlich machte, den die Burschenschaft unter öffentlichem Druck im Oktober ausschloss. Im Dezember hatte der Bund daraufhin die DB verlassen.
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Jun 7 2015

Veranstaltung der Burschenschaft Hannovera mit „Junge Freiheit“-Redakteur

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Foto von der Facebook Seite der Burschenschaft Hannovera vom 21.05.2015

Am 21.05.2015 fand auf dem Haus der Burschenschaft Hannovera ein Vortrag mit dem „Junge Freiheit“-Redakteur Billy Six statt. Dieser stellte sein neues Buch über seinen Aufenthalt im vom Bürgerkrieg geprägten Syrien vor, in welches er 2013 ohne jegliche Aufenthaltsgenehmigung reiste und eine gewisse Zeit in einem Foltergefängnis des von ihm gepriesenen Assad-Regime verbringen musste.
Dem Vortrag folgten circa 20 Personen. Als relevant zu nennen sind hierbei mehrere Aktivitas der Hannovera, unter anderem Lars Steinke, Hans Jensen, Martin Rutsch und Joschua Zachmann, sowie der Alte Herr Olaf Rudzka, welcher in seiner Studienzeit in Göttingen für den RCDS bei den Hochschulwahlen antrat.
Ferner lauschten mit Jens Kaup, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Göttingen/Osterode der AfD, und Marius Dilli, Schatzmeister der „Junge Alternative“-Hochschulgruppe Kassel, zwei Parteikollegen von Lars Steinke dem Vortrag.
Auch ein Burschenschafter aus Kassel war an diesem Abend anwesend. Es handelt sich um den aus Alfeld stammenden Albrecht Diederichs der Kasseler Burschenschaft Germania. Diese ist im Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ organisiert.
Die Burschenschaft Hannovera pflegt also nicht nur zur Nazi-Burschenschaft Germania Marburg (https://linksunten.indymedia.org/de/node/77824), mit der sie in einem Kartellverband organisiert sind, sondern auch mit anderen Verbindungen dieses extrem rechten Dachverbandes gute Kontakte. Dies zeigt sich auch am Besuch von Aktivitas der Burschenschaft Hannovera beim diesjährigen Burschentag der „Deutschen Burschenschaft“ (https://burschenschafterpacktaus.wordpress.com/2015/06/04/wann-tritt-ex-db-burschenschaft-hannovera-gottingen-dem-verband-wieder-bei/).
An der Aktivitas lag es demnach wohl nicht, dass die Burschenschaft Hannovera 2012 nach dem Skandal um ihren Nazi-Burschen Michael Jelinek (http://monstersofgoe.de/2012/09/24/bursche-im-nazi-netz/) den Dachverband verließ.


Feb 9 2015

AfD- und NPD-Aktivisten aus der Region bei Pegida-Ableger in Kassel

Göttinger AfD-Mitglieder: Matthias Hans (ganz vorne, schwarze Mütze) und Jens Kaup (helle Jacke und Brille, links) auf der Kagida-Kundgebung am 29.12.2014

In Kassel fand letzte Woche erneut ein Aufmarsch des Pegida-Ablegers „Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Kagida) statt. Auf den montagabendlichen Kundgebungen mit „Spaziergang“ demonstrieren rassistische Wutbürger zusammen mit Rechtspopulisten, Hooligans und organisierten Neonazis. Das Mobilisierungspotenzial erstreckt sich dabei auf Hessen, Nordthüringen und Südniedersachsen. Continue reading


Feb 1 2015

ZEIT-Artikel: Junge Alternative: Der rechte Nachwuchs

Antisemitisch und fremdenfeindlich: Die Jugendorganisationen der AfD sind radikaler als die Mutterpartei. Nun sollen sie einen offiziellen Status erhalten.  Anfangs wollte Vanessa* „etwas verändern“, vier Monate später „nur noch raus“. Anfangs, das war November 2013, einer der letzten sonnigen Tage im Jahr. Vanessa ist AfD-Mitglied, weil sie das konservative Familienbild der Partei anspricht. Weil sie Gleichaltrige treffen will, gründet sie mit anderen die Junge Alternative (JA) Sachsen, einen Jugendverband der AfD. Continue reading